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Mobiler Transportroboter Symposion

Software Hardware

Symposion ist ein mobiler Serviceroboter, der für die Abteilung Mechatronik, Elektronik & Robotik des WIFI Salzburg als Schaustück für Festivals und formelle Veranstaltungen entwickelt wurde. Seine Aufgabe besteht darin, sich autonom durch Empfangsbereiche zu bewegen und mit einer höhenverstellbaren Plattform Flyer und Getränke zu präsentieren und zu servieren. Auf spielerische Weise demonstriert er dabei, wie mobile Roboter typische Logistikaufgaben der Industrie 4.0 unterstützen können.

Mechanisch erweitert Symposion eine Festo-Robotino-Basis um eine eigens entwickelte Linearachse und Plattform, die in CAD konstruiert und aus gefrästen Aluminiumteilen, Plattenmaterial sowie 3D-gedruckten Gehäusen für Sensorik und Beleuchtung gefertigt wurden. Die gesamte obere Struktur – einschließlich Plattform, Touch-Display-Gehäuse, Beleuchtung, Sicherheitsabdeckungen und Kabelführung – wurde von mir im Rahmen des Projekts entworfen, hergestellt und montiert.

Auf der Elektronik- und Softwareseite kombiniert der Roboter die Robotino-Steuereinheit mit einer selbst entwickelten, Arduino-basierten Interface-Platine für zusätzliche ToF-Distanzsensoren, kapazitive Flaschendetektoren und RGB-Beleuchtung. Die Software, einschließlich der selbstfahrenden Logik, der Routenaufzeichnung und -wiedergabe sowie des automatischen Andockens an eine Ladestation mithilfe von Distanzsensoren und einer 3D-Kamera, wurde dabei ebenfalls von mir entwickelt. Dazu gehört auch eine zusätzliche Web-GUI auf Basis von HTML/CSS und Python (Flask), die direkt auf dem Roboter läuft. Unterschiedliche Modi ermöglichen es, Symposion manuell Routen „beizubringen“, diese anschließend autonom abzufahren, die Plattformhöhe anzupassen, auf Hindernisse zu reagieren sowie Informationen und Branding auf dem integrierten Touch-Display darzustellen.

Vorwissenschaftliche Arbeit: Sind Daten ein Asset? Die wirtschaftliche Bedeutung der Datensammlung im digitalen Zeitalter.

Software Management

In meiner Abschlussarbeit am Werkschulheim Felbertal habe ich untersucht, wann und wie gesammelte Daten im digitalen Wirtschaftssystem zu einem echten Wirtschaftsgut werden. Anhand von Beispielen großer Tech-Plattformen und datengetriebener Geschäftsmodelle zeige ich auf, wie Nutzerdaten aggregiert, monetarisiert und gehandelt werden und welche wirtschaftlichen Anreize die ständige Datensammlung vorantreiben.

Die Arbeit verbindet grundlegende Mikroökonomie, Geschäftsmodell-Analyse und einen klaren Überblick über Datenschutzrecht sowie Plattformregulierung, um die Spannung zwischen kommerzieller Datenverwertung und individuellen Rechten zu beleuchten. Sie erhielt den Dr. Hans-Riegel-Fachpreis (1. Platz Informatik) der Paris Lodron Universität Salzburg, für wissenschaftliche Qualität und gesellschaftliche Relevanz.

Maturaballkomitee

Management

Ich habe das Komitee für unseren Schulabschlussball und das Clubbing geleitet — Veranstaltugnen mit jeweils rund 400 Gästen. Als Moderator und Abendredner war ich für das Gesamtkonzept, den Ablaufplan und die reibungslose Durchführung vor Ort zuständig.

Dazu gehörte die Auswahl und Verhandlungen um einen Veranstaltungsort, die Beantragung der offiziellen Genehmigungen und Versicherungen, Koordination von Security, Ticketing, Budgetplanung inklusive Sponsorenakquise und Kostenkontrolle. Unterteams kümmerten sich um Marketing, Barbetrieb und Logistik, während ich für die Koordination und Risikomitigation verantwortlich war.

Hexapod

Software Hardware

Eine Stewart-Plattform, die mithilfe von sechs motorisierten Linearantrieben eine obere Plattform in allen sechs Freiheitsgraden bewegen kann. Ziel des Projekts war es, die Kinematik eines Hexapoden im Rahmen eines persönlichen Lernprojekts zu erforschen und eine kleine Bewegungsplattform zu bauen, die professionelle Positioniersysteme nachbildet.

Ich entwarf die mechanische Struktur in CAD, fräste die Basis- und Gehäuseteile und 3D-druckte maßgeschneiderte Gelenke und Adapter, um die Aktuatoren mit der Plattform zu verbinden. Auf der Elektronikseite kommt ein Raspberry Pi mit einer selbst entwickelten Interface-Platine für Schrittmotortreiber, Stromverteilung und Sensoranschlüsse zum Einsatz.

Die Steuerungssoftware ist in Python umgesetzt und verfügt über eine einfache, auf Flask basierende Weboberfläche, die direkt auf dem Pi läuft. Sie ermöglicht es, jede Achse über den Browser zu bewegen sowie Standardpositionen zu speichern und wieder abzurufen. Im Laufe der Zeit entwickelte sich das Projekt zu einem umfassend dokumentierten Aufbau, einschließlich eines detaillierten Projektberichts, einer Videoserie und einer Instructables-Anleitung, die das Projekt für andere Maker reproduzierbar macht.

Full Stack Web Development für einen Kindergarten

Software

In Kooperation mit dem Kindergarten Burgkirchen ergab sich die Möglichkeit, als gemeinnütziges Projekt eine Website für die Einrichtung zu entwickeln. Der Projektumfang reichte vom ersten Planen des Webseitenlayouts über die Entwicklung mittels HTML, CSS, SCSS und JavaScript bis hin zur Überstellung an einen Cloud-Anbieter.

Selbstverständlich wurde der Projektablauf zuerst über ein Projektvorschlagsdokument und über ein Lastenheft definiert und anschließend mittels Projektmanagementtools wie Asana verwaltet. Über den ganzen Projektverlauf hinweg wurden regelmäßige Rücksprachen mit dem Kindergartenteam gehalten und mehrere Feedback-Runden durchgeführt.

Business Concept - SimTech Innovations

Management

Im Rahmen des Betriebswirtschaftsunterrichts am Werkschulheim Felbertal entwickelte ich dieses Mock-up-Geschäftskonzept für „SimTech Innovations e.U.“, ein fiktives Unternehmen mit Fokus auf erschwingliche, modulare Fahr- und Flugsimulatoren. Die Arbeit umfasste Markt- und Wettbewerbsanalysen, die Definition von Zielgruppen, Standortwahl, Lieferantenbewertung sowie eine grundlegende Finanzplanung einschließlich Finanzierungsstruktur und Kreditkalkulation.

Über die reinen Zahlen hinaus beinhaltete das Projekt auch Branding- und Go-to-Market-Ideen wie Vertriebsstrategien, Preismodelle, Kunden-Personas und einen Styleguide für die Website des Unternehmens sowie ein Organisationskonzept mit Bereichsstrukturen und HR-Ansätzen auf Basis von Maslow und Herzberg. Diese Übung verband technisches Interessen mit Unternehmertum und vermittelte praxisnahe Erfahrung darin, Produkte, Kunden und Abläufe aus der Perspektive eines Entrepreneurs durchzudenken.

3D Drucker CoreXY Upcycling

Software Hardware

In diesem Projekt wurde ein alternder Renkforce RF1000 3D-Drucker zu einer modernen CoreXY-Maschine mit einem neuen Bewegungssystem, einem neu gestalteten Rahmen und einem maßgeschneiderten Riemen- und Führungslayout umgebaut. Die mechanische Umrüstung wurde in CAD geplant, einschließlich neuer Aluminiumprofile, Linearführungen und 3D-gedruckter Halterungen und Umlenkrollen, die so viele Originalteile wie möglich wiederverwenden und gleichzeitig den Portalrahmen deutlich verstärken.

Auf der Elektronikseite wurde die Drucker-Firmware auf eine aktuelle Marlin-Version migriert, einschließlich der Konfiguration der CoreXY-Kinematik, der Endschalter und Bewegungsgrenzen sowie der Feinabstimmung von Schritten pro Millimeter, Beschleunigungs- und Jerk-Einstellungen. Dieses Retrofit verlängerte die Nutzungsdauer des RF1000, verbesserte Druckqualität und -geschwindigkeit und bot zugleich ein kompaktes Testfeld für Experimente mit individueller Hardware sowie Firmware-Anpassungen.

Manager eines Schülercafés

Management

Im Rahmen des „Zentrum“-Projekts der 7. Klasse (11. Schulstufe) am Werkschulheim Felbertal war ich ein Schuljahr lang als Geschäftsführer des Schülercafés tätig, leitete ein Team von 14 Schülern und verantwortete den laufenden Betrieb. Zu meinen Aufgaben gehörten die Einsatz- und Schichtplanung, das Beschaffungsmanagement mit Großhändlern und lokalen Lieferanten, Preisgestaltung und Budgetierung sowie die Organisation von Sonderveranstaltungen, die einen wesentlichen Anteil zum Jahresumsatz beitrugen.

Gemeinsam mit dem Finanzverantwortlichen erfasste und analysierte ich Umsätze, Kosten und Gewinnverteilung und koordinierte zudem kleinere Marketingkampagnen und Aktionen zur Steigerung der Besucherzahlen. Das Café erwirtschaftete einen fünfstelligen Umsatz sowie einen soliden Gewinn, der transparent auf Basis der dokumentierten Schichten verteilt wurde, wodurch das Projekt zu einer praxisnahen Übung in Kleinunternehmensführung, Leadership und Teammanagement wurde.

DIY Smart Garden

Software Hardware

Ein DIY-Smart-Garten, der im Rahmen von Hack Clubs Winter Hardware Wonderland entstand und darauf ausgelegt ist, Pflanzen automatisch anhand von Sensordaten statt fester Zeitpläne zu bewässern und zu überwachen. Das System nutzt einen ESP8266-Mikrocontroller mit Feuchtigkeits-, Licht- und Temperatursensoren zur Steuerung von Pumpen und Beleuchtung und macht Pflanzenpflege zu einem geschlossenen Regelkreis statt einer einfachen Ein/Aus-Automatisierung.

Das Projekt verbindet Hardwaredesign, PCB-freies Prototyping und Gehäusebau mit Embedded-C++ für den Mikrocontroller, einer kleinen Weboberfläche zur Konfiguration und Datenanzeige. Über das bloße Am-Leben-Halten von Pflanzen hinaus diente es als Experimentierfeld für die Integration von IoT-Konzepten, Regelungstechnik und praktischen Zuverlässigkeitsaspekten wie Fail-Safe-Verhalten und der Kalibrierung kostengünstiger Sensoren.